Wildberger verteidigt KI-Einsatz bei Reden

Wildberger verteidigt KI-Einsatz bei Reden

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) verteidigt den Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der Erstellung von Reden in seinem Ministerium als modernes Arbeitswerkzeug.

In der RTL-Sendung „Nachtjournal Spezial“ sagte Wildberger am Freitag: „Wir haben sehr klare Regeln, wie das passiert, und die sind aus meiner Sicht wie folgt: Erstens die Gedanken, die Ideen, der Inhalt, auch die Struktur, die stammt vom Mensch. Da gibt es einen Prozess, der ist iterativ, und am Ende, ganz wichtig, schaut immer der Mensch drüber und ist dafür auch verantwortlich. Und das gilt auch für mich.“

Eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte schloss Wildberger nicht aus. „Das kann man diskutieren“, sagte er. Zugleich warb er für eine breitere Debatte über den Umgang mit Quellen und Hilfsmitteln. „Wir sollten es grundsätzlich weiten, weil am Ende geht es vor allen Dingen um eine Sache, die mich schon umtreibt: Sind die Dinge, über die wir sprechen, die Quellen, die wir nutzen, sozusagen gedeckt?“

Der Minister stellte zudem mögliche Vorgaben für den Einsatz von KI in der Bundesregierung in Aussicht. „Durchaus kann ich mir vorstellen, dass wir vielleicht einen Erstaufschlag machen. Vielleicht kommen auch andere Ministerien mit Ideen“, sagte Wildberger mit Blick auf mögliche Leitlinien.