Die US-Börsen haben am Dienstag angesichts der Eskalation im Nahen Osten erneut deutlich abgegeben, zwischenzeitlich noch kräftigere Verluste aber im Handelsverlauf wieder zu großen Teilen aufgeholt. Der Dow schloss bei 48.501 Punkten 0,8 Prozent im Minus, der Nasdaq-100 bei 24.720 Punkten 1,1 Prozent niedriger und der breiter gefasste S&P 500 mit 6.817 Punkten 0,9 Prozent schwächer.
Der Ölpreis stieg zwar angesichts der Sorge um Lieferengpässe unter dem Strich stark, aber auch hier war die Teuerung im Tagesverlauf noch deutlich stärker gewesen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit schließlich noch 81,26 US-Dollar, das waren 4,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 5.101 US-Dollar gezahlt (-4,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 141,17 Euro pro Gramm.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1617 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8608 Euro zu haben.



