Sachsens Innenminister spricht von „Amokfahrt“ in Leipzig

Sachsens Innenminister spricht von "Amokfahrt" in Leipzig

Nach Angaben von Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) und der zuständigen Staatsanwaltschaft handelt es sich bei dem Vorfall in der Innenstadt von Leipzig um eine „Amokfahrt“.

„Es gibt keine Anhaltspunkte für eine andere Lesart“, sagte eine Vertreterin der Ermittlungsbehörden am Montagabend. Ebenfalls gebe es keine Anhaltspunkte für weitere Tatbeteiligte. Der festgenommene 33-Jährige Deutsche sei ein „Amoktäter“, sagte Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU). Nach Angaben der Ermittler ist er in Deutschland geboren, aufgewachsen und wohnt auch in der Region.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben wegen Mordes in zwei Fällen und versuchten Mordes in weiteren Fällen. Bei dem Vorfall am späten Montagnachmittag gegen 17 Uhr waren zwei Menschen ums Leben gekommen, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sprach außerdem von drei anstatt vorher zwei Schwerverletzten. Der mutmaßliche Täter war mit einem SUV von dem belebten Augustusplatz in die Grimmaische Straße eingebogen und dann in Richtung Markt gerast.