Bundeskanzler Merz hat am Donnerstag mit der japanischen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi telefoniert. Beide hätten sich über die geopolitische Situation und die Lage im Nahen Osten sowie über Handel und kritische Rohstoffe ausgetauscht, teilte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, mit.
Merz und Takaichi seien sich einig gewesen, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan weiter zu vertiefen. Sie hätten auch die Bedeutung der Partnerschaft im Rahmen der G7 und G20 hervorgehoben, so Kornelius.
Takaichi ist seit Oktober 2025 Premierministerin von Japan und damit die erste Frau in diesem Amt in der Geschichte des Landes. Bei den vorgezogenen Unterhauswahlen in Japan hatte ihre Partei einen Erdrutschsieg erzielt.



