Das Bundeskartellamt sieht die wachsende Rolle von Investoren bei Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) kritisch. „Wir sehen mit Sorge, dass immer mehr Medizinische Versorgungszentren in die Hand institutioneller Investoren gelangen. Dadurch können regional starke Marktstellungen einzelner Anbieter entstehen“, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, der „Bild-Zeitung“.
Das Bundeskartellamt kann nach seinen Angaben allerdings viele Übernahmen nicht untersuchen. „Das Problem dabei ist, dass wir viele dieser Übernahmen aufgrund der gesetzlichen Umsatzschwellen gar nicht prüfen können“, so der Präsident des Bundeskartellamts weiter. Grund dafür sei, dass die „übernommenen Praxen in der Regel nicht den dafür erforderlichen Mindestumsatz von 17,5 Millionen Euro erreichen“.



