Der Chef des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Bernd Fitzenberger, warnt vor der Abschaffung von Minijobs. Er sei für eine Eingrenzung, aber nicht Abschaffung von Minijobs für die meisten Personengruppen, sagte Fitzenberger der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).
Konkret schlug er eine Bagatellgrenze von 250 Euro pro Monat vor. Minijobs unter 250 Euro sollten sozialversicherungsrechtlich so wie bisher weiter bestehen können. Er fürchtet, dass ansonsten die Schwarzarbeit zunimmt: „Ein Grund für meinen Vorschlag ist auch die Sorge um einen Anstieg der Schwarzarbeit bei einer völligen Abschaffung.“
Die Rentenkommission schlägt vor, den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus bei Minijobs abzuschaffen (außer bei Schülern). Die Bundesregierung will die Empfehlungen umsetzen.



