Vonovia bietet Linkenchef Pantisano Gespräch an

Vonovia bietet Linkenchef Pantisano Gespräch an

Im Berliner Wahlkampf geht die Linke Wohnungskonzerne wie Vonovia scharf an und droht der Firma mit Vergesellschaftung. Nun hat Vonovia Linkenchef Luigi Pantisano ein Gespräch angeboten. Das geht aus einem Schreiben hervor, aus dem der „Spiegel“ berichtet.

Die Vonovia-Führung schreibt, wer glaubwürdig über Entlastung auf dem Wohnungsmarkt sprechen wolle, müsse auch die Verantwortung der Politik benennen, „statt einzelne Unternehmen zum Sündenbock zu machen“. Gegen Vonovia würden Vorwürfe erhoben, die pauschal, verkürzt und in Teilen nachweislich unzutreffend seien. „Dazu möchten wir klar und ausführlich Stellung beziehen.“

Linkenchef Pantisano hat das Angebot angenommen. Demnach ist ein Gespräch von Pantisano mit Luca Mucic, dem Vorsitzenden des Vonovia-Vorstands, für den 13. Oktober geplant, gut drei Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September.

Pantisano sagte dem „Spiegel“, er werde sich der „direkten Konfrontation mit den Köpfen der Mietmafia stellen“. Die Firma würde wohl Angst bekommen, „dass ihre schmuddeligen Tricks aufgedeckt werden“, sagte Pantisano über das Gesprächsangebot. Die Linke verspricht, Wohnungskonzerne wie Vonovia oder Deutsche Wohnen zu vergesellschaften, sollte sie bei der Wahl gewinnen.