US-Börsen nach Zinsentscheid uneinheitlich – Dow deutlich schwächer

US-Börsen nach Zinsentscheid uneinheitlich - Dow deutlich schwächer

Die US-Börsen haben sich am Mittwoch uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.462 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.552 Punkten 0,5 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 28.945 Punkten wenige Punkte im Plus.

Wie erwartet hat die US-Zentralbank Federal Reserve am Mittwoch ihren Leitzins erhöht. Die Mitglieder des Offenmarktausschusses waren sich einig, dass die Inflation derzeit erhöht ist und man deshalb für Preisstabilität sorgen müsse, während die Arbeitslosenquote sich zuletzt kaum verändert hat. Ein ebenfalls am Mittwoch veröffentlichtes Punktdiagramm zeigt, dass die meisten Mitglieder des Ausschusses in diesem Jahr eine weitere Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte erwarten. Für das Punktdiagramm gaben zwölf der 18 Mitglieder ihre Prognosen ab. Vier von ihnen erwarten in diesem Jahr noch Leitzinserhöhungen um 50 Basispunkte, während zwei von ihnen keine weiteren Leitzinserhöhungen prognostizieren.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1472 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8717 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.271 US-Dollar gezahlt (-0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 119,69 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 105,80 US-Dollar, das waren 296 Cent oder 2,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.