Die US-Börsen haben am Montag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 46.946 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.699 Punkten 1,0 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.655 Punkten 1,1 Prozent im Plus.
Anleger bewerteten am Montag unter anderem die Entwicklungen in der Straße von Hormus und die Produkt-Roadmap von Nvidia. Während der Iran zuletzt zwei indische Tanker passieren ließ, erhöhte US-Präsident Donald Trump den Druck auf die Nato-Partner, den Transport von Öl durch die Straße von Hormus militärisch abzusichern. Der Ölpreis sank stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 100,20 US-Dollar, das waren 296 Cent oder 2,9 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Weiterhin stellt sich für die Marktteilnehmer auch die Frage, wie sehr „Künstliche Intelligenz“ die wirtschaftliche Entwicklung verändern wird. Nvidia kündigte nun den Chip „Groq 3“ an. Der Chipdesigner setzt also nicht mehr nur auf GPUs, die vor allem für das Training von Sprachmodellen eingesetzt werden, sondern auch auf LPU-Chips, die darauf optimiert sind, schnelle KI-Antworten zu erzeugen.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1510 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8688 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 5.011 US-Dollar gezahlt (-0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 139,96 Euro pro Gramm.



