Die US-Börsen haben am Dienstag zugelegt. Der Dow schloss bei 46.993 Punkten 0,1 Prozent im Plus, der breiter aufgestellte S&P 500 bei 6.716 Punkten 0,3 Prozent höher. Noch kräftiger nach oben ging es an der Technologiebörse Nasdaq, wo der Index mit den 100 wichtigsten Werten um 0,5 Prozent auf 24.780 Punkte zulegte.
Anleger ließen sich dabei nicht vom weiter steigenden Ölpreis irritieren und wetten offenbar auf ein schnelles Ende des Iran-Kriegs: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 103,70 US-Dollar, das waren 3,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Würde die Straße von Hormus länger unpassierbar sein, würden steigende Ölpreise zu Inflation und damit zu Zinserhöhungen führen.
Aber Investoren von Fluggesellschaften freuten sich stattdessen mehr darüber, dass die Buchungszahlen derzeit steigen, weil Reisende sich offenbar schon Tickets aus Sorge vor steigenden Treibstoffkosten und damit steigenden Preisen sichern. Der Dow Jones U.S. Airlines Index legte am Dienstag allein rund vier Prozent zu.
Der Goldpreis ließ dagegen leicht nach und fiel zwischenzeitlich wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 5.000 US-Dollar. Am Abend wurden für eine Feinunze 4.999 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 139,35 Euro pro Gramm.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1534 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8670 Euro zu haben.



