Lobo hält Deutschland nur zum Teil für gewappnet gegen KI-Hacks

Lobo hält Deutschland nur zum Teil für gewappnet gegen KI-Hacks

Der Digitalexperte Sascha Lobo sieht Deutschland gegen Angriffe von sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ (KI) nicht ausreichend aufgestellt. Behörden und kritische Infrastruktur seien gegen intelligente Hacks nur zum Teil gewappnet, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Es sei zwar bereits eine „umfassende KI-Härtung von Staat, Verwaltung und angrenzenden Institutionen im Gang“, doch das brauche Zeit, Geld und vor allem Fachkräfte, die aktuell knapp seien.

Schon heute würden kriminelle Handlungen mit KI begangen, sagte Lobo. Sicherheitsbereiche, Behörden, kritische Infrastruktur, selbst kleine Online-Shops – überall entstünden neue Angriffsflächen, die noch nicht ausreichend abgesichert seien.

Der Internet-Experte führte weiter aus, dass er die größte Gefahr darin sehe, dass Akteure mit böswilligen Absichten – kriminell, politisch motiviert oder beides – machtvolle KI in die Hände bekommen. Er verwies in diesem Zusammenhang auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin, aber auch auf Staaten wie Nordkorea oder Iran, die KI in Zukunft immer stärker nutzen würden, um ihre Ziele zu verfolgen.