Kabinett schlägt Gabriel Felbermayr als neuen Wirtschaftsweisen vor

Kabinett schlägt Gabriel Felbermayr als neuen Wirtschaftsweisen vor

Die Bundesregierung hat die Berufung von Gabriel Felbermayr in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorgeschlagen. Das Kabinett fasste am Mittwoch auf Vorschlag von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) einen entsprechenden Beschluss. Felbermayr soll demnach für die Amtsperiode bis zum 28. Februar 2031 berufen werden.

Felbermayr ist seit 2021 Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Wien und Universitätsprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Zuvor war er Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der internationalen Handelstheorie und -politik, der Arbeitsmarktforschung sowie der europäischen Wirtschaftsintegration.

Mit Felbermayr gewinne das Gremium „einen ausgewiesenen Experten für Handelspolitik, Geoökonomie und Europäische Integration“, sagte Reiche. „Seine analytische Tiefe und internationale Erfahrung sind gerade in der aktuellen geopolitischen Lage von besonderer Bedeutung für die Arbeit des Sachverständigenrates.“ Felbermayr folgt im Sachverständigenrat auf Ulrike Malmendier, deren Mandat nicht verlängert wurde.