CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt fordert eine klare Linie der EU im Umgang mit Russland. Eigenmächtige Aktionen des EU-Ratspräsidenten, die zu kontroversen Diskussionen führten, sendeten ein falsches Signal nach Moskau.
Zu der unabgesprochenen Russland-Initiative von EU-Ratspräsident Antonio Costa sagte Hardt am Freitag dem TV-Sender „Welt“: „Wir müssen in der Europäischen Union schon dazu kommen, dass wir in der Außenpolitik mit einer Stimme reden.“
„Denn dort versteht man ja vieles von dem, was bei uns an demokratischen, pluralistischen Prozessen in Europa abläuft, falsch. Man sieht Streit und Schwäche, statt dass man Geschlossenheit sieht. Und das ist schade, dass das die Botschaft dieses Ereignisses ist“, so Hardt weiter.



