Günther Jauch in Brandenburg mit Verdienstorden ausgezeichnet

Günther Jauch in Brandenburg mit Verdienstorden ausgezeichnet

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat am Freitag dem Moderator Günther Jauch und zwölf weiteren Bürgern den Verdienstorden des Landes verliehen. Die Auszeichnung, die höchste Anerkennung des Landes, wurde in der Potsdamer Staatskanzlei überreicht, wie die Landesregierung mitteilte. Der Orden wird traditionell im Juni anlässlich des Verfassungstages am 14. Juni verliehen.

Jauch wurde dafür ausgezeichnet, dass er Sanierungs- und Restaurierungsprojekte in den Schloss- und Gartenanlagen in der Landeshauptstadt seit mehr als 25 Jahren mit finanziellen Spenden unterstützt. Vom Marmorpalais Neuer Garten über den Weinberg, die Friedenskirche und die Neptungrotte in Sanssouci bis zur Löwenfontäne Glienicke – ohne Jauchs Engagement wären diese Projekte kaum realisierbar gewesen, hieß es.

„Mit seiner unverwechselbaren Art und seiner Liebe für die Stadt Potsdam hat Günther Jauch viel für Brandenburg bewegt“, sagte Woidke. „Sein langjähriges Engagement für Kultur und Denkmalschutz ist ein großer Gewinn für uns und die nachfolgenden Generationen. Dabei will er nie im Vordergrund stehen, sondern da anpacken und unterstützen, wo Hilfe dringend nötig ist.“

Zu den weiteren Geehrten gehören unter anderem auch der Holocaustüberlebende Richard Fagot aus Tel Aviv, der in den Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück von seinen Erlebnissen berichtet. Woidke würdigte das Engagement der Ausgezeichneten als Vorbild für alle, die etwas bewegen wollen.