Fifa-Präsident Gianni Infantino hat seinen umstrittenen Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes zu verkaufen, für beendet erklärt. Infantino teilte in der Nacht zu Samstag mit, dass das Projekt „Spaltungen geschaffen“ habe, die nicht mehr im Interesse des ursprünglichen Ziels seien. Daher werde der Vorschlag nicht weiterverfolgt.
Infantino hatte den 211 Mitgliedsverbänden 40 Millionen Dollar angeboten, wenn sie den Vorschlag für private Investitionen in die Turniere, einschließlich der Weltmeisterschaften, unterstützten. Trotz Ablehnungen von Uefa und Concacaf hatte die Fifa zunächst angekündigt, an den Plänen festzuhalten. Infantino räumte jedoch ein, dass er die Unterstützung der Mehrheit der Fifa-Mitgliedsverbände benötige, was unwahrscheinlich wurde, als sich der asiatische Verband AFC der Opposition anschloss.
Der Plan sah vor, eine kommerzielle Tochtergesellschaft zu gründen, in die externe Investoren Anteile kaufen könnten. Dies hatte allerdings für massiven Gegenwind gesorgt. Die Uefa drohte sogar mit einem Boykott aller Turniere, die vom Weltverband ausgetragen werden.



