AfD schließt Bündnisse mit BSW im Osten nicht aus

AfD schließt Bündnisse mit BSW im Osten nicht aus

Die AfD-Spitze schließt Bündnisse mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Osten nicht aus. Ein Sprecher der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel sagte der „Bild“, man wolle keine Option „komplett ausschließen“, die dazu führen könnte, eine „tragfähige Regierung“ zu bilden. Zugleich sagte er, die Diskussion um Bündnisse mit dem BSW spiele derzeit in der Partei eine „untergeordnete Rolle“. Das „vorrangige Ziel“ im Wahlkampf sei die „absolute Mandatsmehrheit“.

Die AfD-Spitze reagierte damit auf Aussagen von BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht, die der Zeitung gesagt hatte: „Mit einer Stimme für das BSW wird die Brandmauer abgewählt.“ Sie plädierte für einen „parteiunabhängigen Ministerpräsidenten, der ein Kompetenzkabinett bildet und mit wechselnden Mehrheiten regiert, ohne Parteien auszugrenzen“.

Der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, sagte der „Bild“: „Unser klares Ziel ist die Alleinregierung in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Stimme für das BSW wäre verschenkt. Ich denke, die Truppe wird nicht in den Landtag einziehen.“ Sollte das BSW dennoch ins Parlament einziehen, sei die AfD „natürlich gesprächsbereit“. Das BSW müsse bis dahin aber „seine grundsätzliche Position zur AfD klarstellen“.