Hinter dem Großeinsatz der Bundespolizei am Flughafen Stuttgart steckte die Bombendrohung eines 24-jährigen deutschen Staatsangehörige. Der Mann äußerte gegenüber einer Flughafenmitarbeiterin im Sicherheitsbereich, dass er eine Bombe in seinem Reisegepäck habe, teilte die Bundespolizei am Abend mit.
Aufgrund dessen wurde der Flugbetrieb gegen 16:30 Uhr eingestellt und der gesamte Sicherheitsbereich geräumt. Nachdem die betroffenen Bereiche abgesucht wurden, ergaben sich keine Hinweise auf eine Gefährdungslage. Gegen 18:05 Uhr wurden die polizeilichen Maßnahmen beendet, der Sicherheitsbereich wieder freigegeben und der Flugbetrieb schrittweise wieder aufgenommen werden.
Durch den Einsatz kam es zu einer rund eineinhalbstündigen Unterbrechung im Abfertigungsbereich. Aufgrund der Einstellung des Flugbetriebes mussten zehn ankommende Maschinen auf andere Flughäfen umgeleitet werden.
Der 24-Jährige wurde von seinem Flug nach Hurghada ausgeschlossen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten durch die Landespolizei eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er „auf freien Fuß belassen“, wie die Polizei weiter mitteilte.



