Nachdem die Europäische Agentur für Flugsicherheit am Freitag über mögliche Softwareprobleme bei Flugzeugen der Airbus-A320-Familie informiert hatte, gibt das Bundesverkehrsministerium Entwarnung.
Ein Ministeriumssprecher sagte der „Bild“: „Weil Sicherheit im Luftraum oberste Priorität genießt, hat die EASA die Airlines verpflichtet, ein entsprechendes Update vor dem nächsten Start zwingend durchzuführen. Nach hiesiger Kenntnis haben die großen deutschen Airlines bereits in der Nacht mit der Umsetzung der Direktive begonnen.“ Laut Deutscher Flugsicherung laufe der Flugbetrieb aktuell weitestgehend normal.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) lobte die sofortige Umsetzung der Maßnahmen: „Das schnelle Handeln aller Beteiligten zeigt, dass die Sicherheitssysteme in der Luftfahrt funktionieren. Airbus als Hersteller und die EASA haben nach der Ermittlung eines möglichen Fehlers sehr schnell reagiert“, sagte Schnieder der „Bild“. „Das ist auch zwingend, denn die Sicherheit der Crews und der Passagiere hat stets oberste Priorität.“



