Der Wirtschaftsrat der CDU ruft Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) zu einer stärkeren europäischen Koordinierung bei Künstlicher Intelligenz (KI) auf.
„Nötig ist eine engere europäische Abstimmung nationaler Strategien entlang der Apply-AI-Strategie der Europäischen Kommission“, sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Die Strategie der Kommission sehe vor, die Nutzung von KI in Schlüsselbranchen und im öffentlichen Sektor zu beschleunigen.
Steiger sagte: „Nur durch gemeinsame Innovationsökosysteme, gebündelte Ressourcen und den Abbau von Doppelstrukturen kann ein leistungsfähiger digitaler Binnenmarkt entstehen, der Europa langfristig als eigenständigen Technologie- und Innovationsstandort stärkt.“ Er führte aus, Künstliche Intelligenz dürfe dabei nicht allein als Forschungsthema verstanden werden, sondern als „zentraler Hebel für wirtschaftliche Transformation“.
An diesem Mittwoch ist die Hightech-Agenda Thema im Kabinett, am Mittag informiert Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) in einer Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Roadmaps.



