Verbraucherstimmung erholt sich leicht

Verbraucherstimmung erholt sich leicht

Die Verbraucherstimmung in Deutschland legt weiter leicht zu. Insgesamt bleibe die Konsumlaune aber „verhalten“, teilten die GfK und das Institut NIM am Donnerstagmorgen mit.

Konkret liegt der entsprechende Indexwert aktuell bei -29,2 Punkten, nach für den Vormonat revidierten -29,7 Punkten. Der moderate Anstieg resultiere aus einer etwas positiveren Einkommenserwartung, während die Anschaffungsneigung und Sparneigung weitestgehend auf dem Niveau des Vormonats blieben.

Insgesamt blicken die Konsumenten weiterhin weniger optimistisch auf ihre zukünftige finanzielle Lage als vor Beginn des Iran-Krieges. Die Konjunkturerwartungen der Verbraucher verbessern sich aber in diesem Monat erneut, der entsprechende Indikator steigt um 2,5 Zähler auf -8,7 Punkte.

Zwar rechnet die Mehrheit der Verbraucher weiterhin mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den kommenden zwölf Monaten, aber der Pessimismus scheint etwas nachzulassen.

Auch bei den Preiserwartungen zeigt sich eine positive Entwicklung: Sie gehen im Juni zum zweiten Mal in Folge zurück. Die Mehrheit der Verbraucher blickt demnach auch hier weniger pessimistisch auf die Preisentwicklung der kommenden 12 Monate. Im Vergleich zum Vormonat fällt der Indikator um 2,5 Punkte und weist einen Stand von -2,9 Punkten aus.

Dieser Rückgang dürfte noch auf den Tankrabatt zurückzuführen sein, der zum Ende des Monats ausläuft, heißt es von den Studienautoren. Die Entwicklung dieser Indikatoren könnte vor allem die jüngsten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran widerspiegeln. Die dadurch gestiegenen Erwartungen an eine Entspannung der geopolitischen Lage im Nahen Osten habe zu einer Beruhigung an den internationalen Energiemärkten beigetragen.