Die US-Börsen haben sich am Montag uneinheitlich entwickelt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.966 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.690 Punkten 0,4 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.530 Punkten 1,2 Prozent im Plus.
Nach dem jüngsten Ausverkauf bei den Technologiewerten nutzten die Anleger nun die niedrigeren Kurse wieder zum Einstieg. Zuletzt hatten Sorgen, dass höhere Zinsen die Investitionen in die teure KI-Infrastruktur bremsen könnten, die Techaktien und insbesondere die Betreiber von Rechenzentren belastet.
Der Ausverkauf könnte jedoch noch nicht ausgestanden sein, warnen Analysten. Die Börsianer dürften bei den anstehenden Geschäftszahlen nun ganz genau hinschauen.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1212 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8919 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.143 US-Dollar gezahlt (-0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 118,81 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 109,40 US-Dollar, das waren 42 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.



