Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eine deutsche Beteiligung an einer möglichen Mission in der Straße von Hormus in Aussicht gestellt.
„Wir wollen uns mit unseren Partnern bei der Gewährleistung freier Schifffahrt in der Straße von Hormus auch engagieren“, sagte Merz am Montag in Berlin vor seiner Abreise zum G7-Gipfel in Évian-les-Bains.
„Das tun wir, sobald die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind. Dazu werden wir in Évian mit den Vereinigten Staaten, mit Präsident Trump, mit den europäischen Partnern und den Staaten der Region beraten“, fügte der Kanzler hinzu. Welche Voraussetzungen das seien oder wie eine deutsche Beteiligung konkret aussehen könnte, präzisierte Merz allerdings nicht.
Zudem wolle man mit US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel über den Ukraine-Krieg sprechen. Die geopolitische Lage bleibe aber „trotzdem ein Stresstest für die ganze Weltwirtschaft“, so Merz weiter. Daher stünden in Évian-les-Bains auch Themen wie „verlässliche Handelsbeziehungen“, kritische Rohstoffe und resiliente Lieferketten auf der Agenda.



