Nach der Leipziger Amokfahrt mit zwei Toten hat es am Dienstag großen Andrang bei einer Gedenkandacht gegeben. Mehrere Hundert Menschen kamen am Mittag zu der Veranstaltung in die Universitätskirche St. Pauli (Paulinum) unmittelbar am Tatort in der Leipziger Innenstadt. Etwa die Hälfte der Teilnehmer konnte wegen Überfüllung nicht an der Veranstaltung teilnehmen.
Am Vortag war ein 33-jähriger Leipziger mit einem SUV durch eine Fußgängerzone gerast und hatte dabei zwei Menschen getötet und drei schwer verletzt. Dutzende weitere Menschen wurden leichter verletzt. Der Fahrer wurde festgenommen. Die Polizei stuft den Vorfall als „Amokfahrt“ ein, einen politischen oder religiösen Hintergrund gebe es nicht, hieß es.



