Der GKV-Spitzenverband begrüßt die Entscheidung des Bundestages zur Prüfung von vorgeburtlichen Tests. „Bei der pränatalen Testung mit molekulargenetischen Verfahren sind nicht nur medizinisch-fachliche, sondern vor allem auch ethische und gesamtgesellschaftlich relevante Fragen von entscheidender Bedeutung“, sagte ein GKV-Sprecher der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).
Darauf habe der Gemeinsame Bundesausschuss „bereits vor der Einführung der neuen Testmethode NIPT auch im Namen des GKV-Spitzenverbandes in mehreren Schreiben an das Bundesministerium für Gesundheit und an Abgeordnete des Deutschen Bundestages hingewiesen und eine gesamtgesellschaftliche Debatte dazu im Deutschen Bundestag eingefordert“, so der GKV-Sprecher weiter.
„Der Gemeinsame Bundesausschuss konnte seine Entscheidung zu den neuen Testverfahren nur auf die bestehende Rechtslage und die medizinisch-wissenschaftlichen Daten stützen. Er hat kein politisches Mandat“, hob der GKV-Spitzenverband hervor. Vor diesem Hintergrund begrüße es der GKV-Spitzenverband, „dass im Deutschen Bundestag jetzt eine übergreifende Debatte zu diesem wichtigen Thema geführt werden soll“, sagte der Sprecher „Rheinischen Post“.



