Die EU-Außenminister haben den Weg für neue umfangreiche Russland-Sanktionen freigemacht.
Die Minister hätten den Plan bei ihrem Treffen in Luxemburg verabschiedet, knapp 1.600 Personen, Unternehmen und andere Organisationen mit Strafmaßnahmen zu belegen, teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am Montag mit. Die Maßnahmen richten sich demnach gegen den militärisch-industriellen Komplex Russlands.
„Dies ist die bislang größte Erweiterung unserer Sanktionsliste seit Beginn des Krieges durch Russland“, so Kallas. Europa zeige damit eine „geeinte Front“. Mehr als die Hälfte der Einträge stünden im Zusammenhang mit der Produktionskette für ballistische Raketen. „Wir machen es Russland deutlich schwerer, langsamer und teurer, die Waffen herzustellen, mit denen es Ukrainer tötet“, fügte die Außenbeauftragte hinzu.



