Der Dax ist am Mittwoch schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.905 Punkten berechnet, 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, RWE und Eon, am Ende Rheinmetall, Airbus und die Deutsche Börse.
„Die Eskalationsspirale zwischen den USA und dem Iran dreht sich weiter“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die gegenseitigen Angriffe setzten sich fort. „Rohöl der Sorte Brent wird jetzt nur noch ganz knapp unter der Marke von 100 Dollar gehandelt und damit so hoch wie seit dem Mai nicht mehr.“
„An der Börse hoffen zwar weiterhin alle auf ein schnelles Ende dieser erneuten Eskalation. Dennoch nimmt die Nervosität zu“, so Altmann. „Die Kaufbereitschaft für Risikoassets wie Aktien hat zuletzt deutlich nachgelassen. Die Stabilität der Aktienmärkte ist aktuell mehr auf geringe Gewinnmitnahmen zurückzuführen und weniger auf große Käufe.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1644 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8588 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 100,00 US-Dollar; das waren 2,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.



