Angesichts der lobenden Worte des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) und des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) für die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) sieht CSU-Generalsekretär Martin Huber gute Chancen für Aigner als Kandidatin der Union für das Amt der Bundespräsidentin.
„Diese Unterstützung zeigt die hohe Akzeptanz für das Angebot einer Kandidatin, die gute Chancen auf ein starkes Ergebnis bereits im ersten Wahlgang hätte“, sagte Huber der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Dies würde zugleich ein starkes Ergebnis für die demokratische Mitte bedeuten.“
Die Bundesversammlung soll am 30. Januar einen Nachfolger für Frank-Walter Steinmeier wählen. Wahlvorschläge für die Wahl des Bundespräsidenten kann jedes Mitglied der Bundesversammlung bei der Präsidentin des Bundestages schriftlich einreichen. Die Union wird bei der Bundesversammlung die meisten Mitglieder stellen und könnte beispielsweise zusammen mit der SPD eine Mehrheit bilden. Eine offizielle Nominierung gibt es bislang nicht. Söder hatte bereits im April die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) ins Spiel gebracht.



