In Halle (Saale) ist am Donnerstag der Baubeginn des sogenannten „Zukunftszentrums“ zeremoniell begangen worden. Es soll sich der Deutschen Einheit und der europäischen Transformation widmen.
Zum sogenannten ersten Spatenstich am Riebeckplatz kam Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) aus Berlin: „Das Zukunftszentrum wird Menschen zusammenbringen – zum Austausch darüber, was uns geprägt hat, was uns heute bewegt, und wie wir unser Land gemeinsam gestalten können“, sagte der Minister. „Gerade in einer Zeit, in der wir erneut tiefgreifende Veränderungen erleben, ist das wichtiger denn je.“
Die Errichtung des Zukunftszentrum war 2020 von der Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ angeregt worden. Die Bundesregierung beauftragte eine unabhängige Arbeitsgruppe mit der Erstellung eines Konzepts, 2022 segnete es der Deutsche Bundestag ab. Es sind 200 Mitarbeiter und ein jährliches Budget von 40 Millionen Euro vorgesehen, die Eröffnung ist für das Jahr 2030 geplant.



