Der SPÖ-Vorsitzende Andreas Babler hat angekündigt, das Vizekanzleramt und den SPÖ-Parteivorsitz in einem geordneten Prozess zu übergeben.
Nach einem Treffen mit den SPÖ-Landesparteivorsitzenden, ÖGB-Chef Wolfgang Katzian und SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner sagte Babler, öffentliche Personaldebatten seien keine guten Begleiterscheinungen für Parteien. Er sei überzeugt, dass das enden müsse. Ihm sei wichtig, eine handlungsfähige SPÖ in der Regierung zu haben. Man brauche eine geeinte SPÖ, die sich mit „ganzer Kraft“ dafür einsetze, das Leben der Menschen besser zu machen.
Babler schlug vor, Markus Marterbauer mit Beginn des nächsten Jahres als Vizekanzler an die Spitze der sozialdemokratischen Regierungsfraktion zu stellen. Diesen Prozess werde er bis dahin als Parteivorsitzender begleiten und mitgestalten. Unterstützt werden solle er dabei von Holzleitner und Klubobmann Philip Kucher als geschäftsführende Parteivorsitzende. Mit dem Wechsel an der Spitze des SPÖ-Regierungsteams sollen sie die Partei bis zur Wahl des neuen Parteivorsitzenden übernehmen. So sollten geordnete Prozesse in der Partei gewährleistet und sichergestellt werden, dass die Regierung ohne Unterbrechung weiterarbeiten könne.



