Anleger haben Lust auf Risiko

Der deutsche Börsenindex beginnt mit Gewinnen in den Handel. Auf dieser Weise erteilen die Anleger einer schwachen Wall Street anfänglich den abschlägigen Bescheid. Die Chancen aufzusteigen scheinen begrenzt zu sein.

Auch auf dem Ölmarkt sind die Preise morgens etwas gestiegen. Ein Barrel (das entspricht 159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete beispielsweise 82,86 US-Dollar, 81 Cent mehr als am Vortag. Bedarfsermittler erklärten die kürzlichen Preisaufschläge mit dem Erdulden der USA in dem derzeitigen Umfeld hoher Erdölpreise. Bereits seit Tagen fantasieren die Börse, ob die US-Regierung einen Teil ihrer strategischen Rohölreserve tatsächlich freigibt.

Mit 16.170 Punkten und dadurch 0,2 Prozent über dem XETRA-Schluss vom gestrigen Tag kann sich der DAX in den frühen Morgenstunden halten. Der Index konnte mit diesen Werten sogar ein Rekordhoch durchsetzen, allerdings dürfte der Schwung nicht von all zu langer Dauer reichen.

Der Überseehandel lässt zur Zeit stark zu wünschen übrig, sodass es gestern keine Kursgewinne mehr gab. Am Morgen kommen aus Japan und China zudem nur einigermaßen zustimmende Vorgaben. Geldgeber reagierten eher erwartungsfroh auf das Gespräch zwischen US-Präsident Joe Biden mit Chinas Staatschef Xi Jinping. Die Börse in Shanghai erfasste Gewinne von 0,3 Prozent. Zum heutigen Nachmittag werden neue Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen die diesen Leuten begeistern, denn sollte die Wirtschaftslage der Vereinigten Staaten tatsächlich gut laufen, könne die US-Notenbank schneller als gedacht an die Zinsen anpasse. Ansteigende Renditen der kurz- und langfristigen Anleihen weisen schon längst auf einen solchen Fall hin. Die Wall Street ist konzentriert sich momentan voll und ganz darauf, was auf dem Anleihenmarkt passiert und passieren könnte.

Auch auf dem Ölmarkt sind die Preise morgens etwas gestiegen. Ein Barrel (das entspricht 159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete beispielsweise 82,86 US-Dollar, 81 Cent mehr als am Vortag. Bedarfsermittler erklärten die kürzlichen Preisaufschläge mit dem Erdulden der USA in dem derzeitigen Umfeld hoher Erdölpreise. Bereits seit Tagen fantasieren die Börse, ob die US-Regierung einen Teil ihrer strategischen Rohölreserve tatsächlich freigibt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Previous Post

Internet Shutdown im Sudan weiterhin aktiv

Next Post

Die Legalisierung von Cannabis – Fluch oder Segen?

Related Posts