Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, rechnet bei den für Samstag angekündigten Protesten der „GenZ regelt“ mit gewaltsamen Ausschreitungen. „Ich gehe davon aus, dass diese Versammlungen für Randale genutzt werden“, sagte Kopelke den zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochsausgaben).
Bei den für November angekündigten Protesten der Bundesschülerkonferenz sehe er das nicht. „Derzeit ist recht unklar, wer hinter GenZ steht. Die Namen des im Internet veröffentlichten Impressums helfen da nicht wirklich weiter“, so der GdP-Chef weiter.
Im Impressum auf der Homepage von „GenZ regelt“ wird der Name Akram Selo genannt, verbunden mit einer Adresse in der Schweiz. Berichten zufolge besteht der Kreis der Organisatoren aus 20 bis 30 Personen. Die Bundesschülerkonferenz hatte sich bereits am Wochenende von den Protesten am 31. Oktober distanziert. Dem folgten jetzt weitere Unterstützer.
„GenZ regelt“ ruft für den 31. Oktober zu Protesten in 23 Städten auf. Zur Generation Z gehören junge Menschen, die grob zwischen 1995 und 2010 geboren wurden.



