Der frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye ist tot. Er starb bereits am 30. Juli im Alter von 85 Jahren, wie das Bundespresseamt am Montag mitteilte.
Heye war von 1998 bis 2002 als Chef des dieser Behörde zugleich Sprecher der Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Davor war Heye über lange Jahre für verschiedene Medien als Journalist tätig. Bevor er 1998 zum Sprecher der Bundesregierung berufen wurde, nahm er ab 1990 bereits eine vergleichbare Funktion als Sprecher der niedersächsischen Landesregierung wahr.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundespresseamt übernahm Uwe-Karsten Heye 2003 die Leitung des Generalkonsulats New York. Von 2006 bis 2010 war er als Chefredakteur der SPD-Parteizeitung „Vorwärts“ tätig.
Heye habe „für kollegialen, wertschätzenden Umgang“ mit Kollegen und Journalisten gestanden, sagte der aktuelle Regierungssprecher Stefan Kornelius. „Er prägte das Amt mit seinem Gespür für Sprache und ihre Wirkung – und mit einer Standfestigkeit, die er auch nach seiner aktiven Zeit als engagierte Stimme gegen Rechtsextremismus bewahrte. Diese Klarheit und Menschlichkeit werden uns fehlen.“



