Aussprachen über die Briefwahl

Um einen neuen Vorsitzenden für die eigenen Reihen zu wählen, möchte die CDU nun die Mitglieder befragen. Einige Kandidaten wollen das Verfahren jetzt möglicherweise abändern.

Die CDU-Vorsitzkandidaten Friedrich Merz und Helge Braun möchten gemäß einem Bericht das Vorgehen bei der Mitgliederbefragung erleichtern, weil das Beantragen der Briefwahl-Unterlagen ziemlich knifflig sei. Laut Aussagen eines bekannten Journals sollen alle, die sich nicht für die Online-Abstimmung eingetragen haben, automatisch ihre Unterlagen für die Briefwahl erhalten. Diese Unterlagen müssen durch Rücksendung des Wahlbriefes an die Parteizentrale klar und unmissverständlich angefordert werden.

Der dritte Kandidat, Norbert Röttgen, ist gegen eine Änderung des Verfahrens. Das Verfahren wurde vom Generalsekretär vorgeschlagen und im Präsidium und im Bundesvorstand einstimmig beschlossen”. Zudem wurde jedes Mitglied über den Prozess schriftlich informiert. Dabei sei entscheidend, dass das Verfahren fair ausgetragen wird und nicht zu widerlegen ist. Wulff bat darum, das Verfahren noch einmal zu prüfen und zu vereinfachen. Das könne in den Sitzungen von CDU-Präsidium und –Bundesvorstand am Vormittag geschehen, berichtete die Zeitung weiter.

Die CDU lässt nach ihrem geschichtlich schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl ihren neuen Parteivorsitzenden zum ersten Mal durch ihre rund 400.000 Mitglieder ernennen.

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