VAR in der 94.! Gladbach wütet nach umstrittenem Elfer

Später Schock für Borussia Mönchengladbach! Durch einen umstrittenen Foulelfmeter in der Nachspielzeit mussten sich die Gladbacher beim VfB Stuttgart am Ende mit einem 2:2 (1:0) zufrieden geben. ( Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga ) Silas Wamangituka in der letzten Minute der Nachspielzeit per Foulelfmeter nach Videobeweis und zuvor Nicolas González mit dem 3000. Tor des VfB in der Bundesliga (58.) glichen die zweimalige Führung der Gladbacher aus. Für die Fohlenelf hatten zunächst Lars Stindl (30., Foulelfmeter) und Denis Zakaria (61.) getroffen. ( Das Spiel zum Nachlesen im Ticker ) Der CHECK24 Doppelpass mit Sven Mislintat - am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 Hofmann wütet nach Elfer-Entscheidung Jonas Hofmann redete sich nach der diskussionswürdigen Strafstoßentscheidung in Rage.  "In der heutigen Zeit ist es so, dass die Spieler kaum noch ihre Meinung sagen dürfen. Wenn ich die jetzt kundtun würde, würde ich wahrscheinlich für den Rest der Saison gesperrt werden", sagte Hofmann bei Sky . "Das ist eine absolute Frechheit. Ich weiß nicht, was man da denkt. Ich weiß nicht, für was wir einen Videoschiedsrichter haben. Es heißt, nach klaren Fehlentscheidungen. Der Stürmer läuft rückwärts. Breel Embolo wird 50 Mal im Spiel so gefoult und wir kriegen kein einziges Foul. Und in der 94. Minute pfeift dieser Schiedsrichter ein Foul - oder besser gesagt: Er kriegt einen Hinweis, es wäre eine klare Fehlentscheidung. Das ist Wahnsinn, sowas habe ich noch nie erlebt." Umstrittener Elfer kostet Gladbach den Sieg Gladbachs Ramy Bensebaini klammerte zwar kurz gegen Sasa Kalajdzic, aber der VfB-Angreifer stolperte auch über die Beine seines Teamkollegen Waldemar Anton und kam dadurch erst zu Fall. Videoschiedsrichterin Bibiana Steinhaus gab Schiedsrichter Felix Brych den Hinweis aus dem Kölner Keller. Nach Betrachtung der TV-Bilder deutete Brych auf den Punkt. "Das ist ja noch nicht einmal im Mittelfeld ein Foul", meinte auch Christoph Kramer. Die Borussia verpasste durch das Unentschieden den Sprung auf den sechsten Tabellenplatz, Stuttgart festigte seinen Platz im gesicherten Mittelfeld. (Die Tabelle der Bundesliga) Beide Mannschaften waren erkennbar darauf bedacht, nicht in einen Konter des Gegners zu laufen. Gladbacher erspielte sich dabei eine optische Überlegenheit, fand aber kaum Räume oder Lücken, um am oder im Strafraum zum Abschluss zu kommen. Auch der VfB bemühte sich um einen kontrollierten Aufbau, spielte dabei allerdings meist zu unpräzise. Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden Stindl nimmt Stuttgarts Elfer-Geschenk an Der gegenseitige Respekt führte zu einem mehr oder weniger zerfahrenen Spiel, nur selten ergaben sich Großchancen wie nach einer halben Stunde, als Gonzalez eine Flanke aus kürzester Distanz über das Tor der Fohlenelf köpfte (30.). Auf der Gegenseite bedurfte es des ungeschickten Einsteigens von Borna Sosa gegen Stefan Lainer im Strafraum, um dem guten Stindl die Führung zu ermöglichen. Gladbach kontrollierte das Spiel danach - ehe Gonzalez nach einer Flanke von Sosa zum Ausgleich einköpfte. Zuvor hatte Matthias Ginter einen Schuss von Pascal Stenzel auf der Linie geblockt (54.). Nach einem Pass von Stindl schloss dann Zakaria ein Solo mit einem überlegten Schuss zur erneuten Führung der Gäste ab. Stuttgart ließ sich auch davon nicht entmutigen und wurde durch Wamangituka noch belohnt. DAZN gratis testen und die Bundesliga auf Abruf erleben  | ANZEIGE Der VfB bekommt schon bald die nächste Chance auf einen Sieg gegen die Rheinländer: Im Viertelfinale des DFB-Pokals am 3. Februar (20.45 Uhr) ist Gladbach erneut beim VfB zu Gast. ----- Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

FREEMAIL LOGIN