Kutucu und Co.: Der Kampf um die Deutsch-Türken

Der Kampf um die Deutsch-Türken im Fußball zum Durchklicken Nachdem sich zuletzt Suat Serdar für die deutsche Nationalmannschaft entschieden hatte, debütierte dagegen sein deutsch-türkischer Mannschaftskollege vom FC Schalke 04 nun für die Türkei in der EM-Qualifikation. Der in Gelsenkirchen geborene Ahmed Kutucu stand beim 2:0-Sieg in Andorra in der Startelf der Türken, war aber an keinem Tor direkt beteiligt und wurde dann kurz vor Schluss ausgewechselt. Durch den Pflichtspieleinsatz in der EM-Quali ist nun klar, dass das 19 Jahre alte Knappen-Talent nur noch für die türkische Nationalmannschaft spielberechtigt ist, und ein Wechsel zum DFB-Team nun ausgeschlossen ist, was den türkischen Nationaltrainer Senol Günes freuen wird. Denn Serdars Entschluss für das DFB-Team erzürnte ihn. Kutucu ist nicht der erste Deutsch-Türke, um den die beiden Verbände sich zanken. Immer wieder mussten sich Top-Fußballer mit Bezug zu beiden Ländern entscheiden - und immer wieder handelten sie sich Anfeindungen ein. SPORT1 blickt zurück:

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