Rugby-WM: Schiri-Ausschluss nach provokantem Foto

Nach dem Viertelfinal-Spiel der Rugby-WM zwischen Frankreich und Wales ließ sich Schiedsrichter Jaco Peyper mit einer scheinbar provozierenden Geste mit walisischen Fans ablichten. Die Folge: Der Weltverband World Rugby entschied offiziell, dass er keines der beiden Halbfinal-Spiele leiten darf. Auslöser für die Entscheidung war eine Rote Karte: Wegen eines Ellbogenschlags in das Gesicht von Aaron Wainwright verwies Peyper Frankreichs Sébastien Vahaamahina im Viertelfinale der Rugby-WM vom Platz . Wales entschied die Partie für sich und Vahaamahina verkündete im Nachgang seinen Rücktritt, der aber bereits vorher beschlossene Sache war. Nach dem Spiel posierte Peyper mit überglücklichen walisischen Fans für ein Bild. Darauf strahlt auch der Schiedsrichter und drückt zusätzlich seinen rechten Ellbogen in das Kinn eines Fans. Diese Geste stieß unter anderem dem Vizepräsidenten des französischen Rugby-Verbands, Serge Simon, sauer auf. Er twitterte: "Das Foto, sofern es echt ist, ist schockierend und verlangt nach einer Erklärung" Peyper tritt zurück Der walisische Coach Warren Gatland sprang Peyper bei und nahm die Sache etwas lockerer. "Es war sein 50. Match, er posiert mit ein paar Fans und macht einen Witz über das Ereignis im Spiel. Wie die Leute das interpretieren ist ihre Sache. Aber, so ist es nunmal, die Menschen machen gerne aus einer Mücke einen Elefanten. DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben   | ANZEIGE World Rugby verkündete, dass der südafrikanische Schiedsrichter sich inzwischen für die Pose entschuldigt habe und sie im Nachhinein als unangebracht einstufte. Nach seinem Ausschluss hat Jaco Peyper zudem seinen Rücktritt erklärt - eine Entscheidung, die auch er bereits im Vorfeld getroffen habe.

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