Formel 1: Pérez gewinnt Regenrennen in Monaco

Monaco – Red-Bull-Pilot Sergio Pérez hat das Formel-1-Rennen in Monaco gewonnen. Zweiter auf dem Stadtkurs wurde Carlos Sainz (Ferrari).

Geprägt war das Rennen am Sonntag von starken Regenfällen. Direkt nach der Einführungsrunde gab es die Rote Flagge. Erst mit mehr als einer Stunde Verspätung ging es dann mit dem regulären Rennen los, wobei der Start hinter dem Safety Car stattfand. Charles Leclerc (Ferrari) konnte somit das Tempo vorgeben – an der Spitze gab es zunächst keine Veränderungen.

Von den Fahrern auf den ersten vier Rängen kam Pérez als erster an die Box und wechselte auf Intermediates. Kurz darauf folgten auch Leclerc und Max Verstappen (Red Bull), sie kamen aber hinter Pérez wieder raus. Nach dem Stopp von Sainz, der auf Slicks wechselte, übernahm Pérez schließlich die Führung. Auch die anderen drei Fahrer wechselten direkt auf Slicks, sodass nach 23 Runden bereinigt Pérez vor Sainz, Verstappen und Leclerc führte.

Ein heftiger Unfall von Mick Schumacher in der 26. Runde sorgte schließlich für die erste reguläre Safety-Car-Phase des Rennens. Nach einem Kontrollverlust crashte der Deutsche hart in die Streckenbegrenzung. Das Heck des Autos riss dabei komplett ab, Schumacher konnte seinen Haas aber offenbar unverletzt verlassen. Nach mehreren Runden hinter dem Safety Car wurde das Rennen schließlich erneut unterbrochen.

Beim Restart nach etwa 15 Minuten Pause gab es an der Spitze keine Positionswechsel. Red Bull setzte in der zweiten Rennhälfte auf Medium-Reifen, Ferrari auf Hard. Am Endergebnis änderte dies nichts mehr: Verstappen komplettierte in Monaco das Podium, Leclerc wurde bei seinem Heimrennen nur Vierter. Auf den weiteren Rängen folgten George Russell (Mercedes), Lando Norris (McLaren), Fernando Alonso (Alpine) und Lewis Hamilton (Mercedes).

Valtteri Bottas (Alfa Romeo) holte auf Rang neun zwei Punkte für die WM-Wertung, Sebastian Vettel (Aston Martin) auf dem zehnten Platz einen Punkt. Das nächste Rennen findet in zwei Wochen in Aserbaidschan statt.

Foto: Formel-1-Rennstrecke in Monaco (dts)

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